Siccma Media feiert mit Cinedom Premiere von „Club der roten Bänder“

Siccma Media feiert mit Cinedom Premiere von „Club der roten Bänder“

Red Carpet Moment im Cinedom: Der Kinofilm „Club der roten Bänder – Wie alles begann“ feierte seine große Weltpremiere im größten Kino Kölns – Siccma Media war mit dabei und unterstützte die Kommunikation rund um das Event – von der klassischen Pressearbeit über Influencer Relations bis hin zur Vorort-Betreuung am Tag der Premiere.

Die Filmadaption von „Club der roten Bänder“ handelt von der Vorgeschichte der gleichnamigen Erfolgsserie, die von 2015 bis 2017 in drei Staffeln auf Vox ausgestrahlt wurde. In den fünf bis auf den letzten Platz gefüllten Cinedom-Sälen genossen Kinobegeisterte, Fans und Prominente gemeinsam die hinreißende Geschichte der sechs Freunde. Auch die Hauptdarsteller Tim Oliver Schultz, Luise Befort, Damian Hardung, Ivo Kortlang sowie Nick Julius Schuck waren vor Ort; außerdem Jürgen Vogel, Regisseur Felix Binder und Albert Espinosa, auf dessen wahren Erlebnissen die Story basiert. Seit 2018 berät Siccma Media den Cinedom, Kölns größtes Multiplex Kino in Kommunikationsfragen. Ziel ist, das Kino in Zeiten von Streamingdiensten als besonderen Erlebnisort zu positionieren.

Runter von der Couch und rein ins Kino!

Runter von der Couch und rein ins Kino!

Kino: Einst erste Anlaufstation für Dates oder Fluchtpunkt bei hitzigen Temperaturen. Heute treiben hingegen nur noch die großen Blockbuster wie „Star Wars“ oder „Avengers“ die Zuschauermassen in die Lichtspielhäuser.

Heute bestimmen große Heimkinoanlagen mit bester Bild- und Tonqualität ändern unser Mediennutzungsverhalten. Wir bleiben lieber in den heimischen vier Wänden und zahlen über unsere Lieblings-Streaming-Plattform auch nur einen Bruchteil für einen guten Film. Im ersten Halbjahr 2018 besuchten nur noch 51 Millionen Besucher die deutschen Kinosäle – das sind rund 15 Prozent weniger als im Vorjahr.

Trotzdem bin ich fest überzeugt: Das Kino ist noch nicht dem dramatischen Filmtod geweiht, denn in Ländern wie den USA und China wird der Kinokult weiterhin besucherstark gelebt. In Deutschland muss die Branche an diesem Kult noch arbeiten – ist aber auf dem richtigen Weg. Besonders auf technischer Ebene rüsten die Lichtspielhäuser hierzulande  auf und bieten einen echten Mehrwert. Übergroße und technisch anspruchsvolle IMAX Leinwände sind auf dem Vormarsch, Sitze bewegen sich mitreißend zum Filmgeschehen und auch beim Thema Komfort werden Sessel mit verstellbarer Rückenlehne samt Hocker beliebter.

Gerade eine Zielgruppe bereitet aber Bauchschmerzen: Für Jugendliche sind zeitlich unabhängige Streamingdienste oftmals reizvoller als das Kino mit seinen festgelegten Vorführzeiten und dem zweistündigen Verzicht auf das Smartphone. Dabei müssen sich Kino und das moderne Streaming nicht ausschließen.

Als Kinoliebhaber weiß ich um die Vorteile eines Kinosaals, denn nirgendwo kann ich besser in Abenteuer eintauchen, Charaktere erfühlen und mich optisch und akustisch zwei Stunden aus dem Alltag herausträumen. Ein emotionales Erlebnis, dass selbst ein top ausgestattetes Heimkino so nicht bieten kann. Die Kommunikation von und für Kinos muss genau auf diese Einzigartigkeit des Erlebnisses abzielen. Nur dann wird der Besuch wieder zu einer Option auch für junge Menschen!

Das Kino der Zukunft muss außerdem noch viel mehr zum Eventhort werden. Mit dem Filmkonsum alleine lassen sich die Massen auf Dauer nicht mehr locken. Community Previews, Premieren oder übertragene Konzerte werden für die Lichtspielhäuser immer wichtiger.

Kommunikativ müssen die vielen verschiedenen und einzigartigen Vorteile der Filmtheater an die unterschiedlichen Zielgruppen vermittelt werden.  Die Grundbotschaft bleibt jedoch: Filmkonsum zu Hause ist vielleicht gemütlich – aber ein Film im Kino ist ein Gesamterlebnis für Augen, Ohren und den Kopf!

von Jan Peter Fischer

Foto: © Pixabay